Was ist (Craniosacrale) Osteopathie?

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Die im 19. Jahrhundert vom Amerikaner Andrew Taylor Still entwickelte Osteopathie ist ein ganzheitliches, sanftes Heilverfahren, bei dem der Therapeut mit seinen Händen Spannungen und Fehlstellungen in Knochen, Gewebestrukturen und Organen feststellt und anschließend löst. Es wird eine Art „Neustart“ im Organismus angestoßen, so dass die Selbstregulation des Körpers wieder stattfinden kann.

Speziell die Craniosacrale Osteopathie ist eine sehr sanfte, effektive Methode und wird von den meisten Patienten gut vertragen. Ein verbessertes Gesundheitsempfinden und Nachlassen der Störungen wird meist bereits nach wenigen Therapiestunden empfunden.

Das Craniosacral-System
besteht aus der Verbindung Schädel (Cranium), Wirbelkanal (Duralschlauch) und Kreuzbein (Sacrum). Dieser Bereich umfasst das Zentralnervensystem, also Gehirn und Rückenmark, und ist von Membranen umschlossen, die in sich ein hydraulisches System (Zerebrospinalflüssigkeit) einschließen, welches minimalen rhythmischen Schwankungen unterliegt.
Die Craniosacrale Osteopathie wurde um 1940 von Dr. Sutherland entwickelt und anschließend von Dr. Upledger verfeinert.

Der Zusammenhang mit Krankheit
Durch z.B. körperliche oder psychische Traumata, welche im Laufe der Jahre vom Körper durch veränderte Gewebestrukturen abgespeichert wurden, kann dieser Rhythmus und damit der Energiefluss gehemmt werden. Über das Nervensystem, das Fasziennetz, die Flüssigkeiten im Körper und Signalstoffe steht das craniosacrale System mit den biologischen Funktionen des gesamten Organismus in Verbindung, und so leuchtet es ein, dass verschiedenste Krankheiten, vor allem auch Schmerzsymptomatiken, die Folge sein können.

Das Craniosacral-System ist die primäre Struktur, die sich in unserer Entwicklung zu allererst, noch vor dem Herzen, ausbildet. Eine Störung in der normalen Funktionalität beeinflusst dadurch empfindlich die übrigen Funktionen des Körpers, des Geistes und der Seele.

Die Wirkung der Behandlung
Der Osteopath, als „Feinmechaniker“, bringt den gesamten Organismus wieder in ein gesundes Gleichgewicht (Homöostase), in dem die körpereigenen Selbstheilungskräfte wieder frei fließen können.
Eine statistische Auswertung zeigt, dass ca. 85% der körperlichen Dysfunktionen ursächlich mit dem Craniosacral-System in Verbindung stehen. Das erklärt, warum bei einer Vielzahl von Erkrankungen – nicht nur des Bewegungsapparats – eine Craniosacral-Therapie hilfreich sein kann.

Weitere Teilbereiche…
…der Osteopathie sind das parietale (Muskeln-Faszie-Skelett) und das viszerale (Organe) System, wobei zu beachten ist, dass diese Aufteilung lediglich der unterschiedlichen Fokussierung der Behandlung dienen soll. Alle drei Systeme müssen jedoch im Sinne der Ganzheitlichkeit als ein integriertes Körpersystem gesehen werden.

Anwendungsgebiete
Die Osteopathie kann bei frischen, aber auch bei Jahre bestehenden Problemen wirkungsvoll eingesetzt werden. Hierzu zählen z.B.

  • Schmerzen im Bewegungsapparat
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Skoliose
  • Schlaflosigkeit
  • Verdauungsstörungen
  • neurologische Beschwerden
  • und viele mehr.

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